
Die Blutentnahme an sich ist bei den meisten Krankheiten heutzutage obligat und wird bei manchen Patienten, vor allem bei Patienten, die mit Blutgerinnungshemmern behandelt werden, regelmäßig durchgeführt. So sollte z.B. bei einem eingeklemmten Harnleiterstein die Blutuntersuchung sowohl eine Nierenfunktionsstörung als auch die mögliche begleitende Entzündung berücksichtigen. Sinnvoll ist daher die Bestimmung der harnpflichtigen Sunstanzen (Kreatinin), der Elektrolyte, das CRP und die weisen Blutkörperchen.
sind Substanzen, die von der Tumorzelle produziert werden oder deren Produktion durch das Tumorwachstum angeregt wird. Insbesondere bei den Tumormarken ist der Übergang zwischen den normalen und den krankhaften Werten fließend, so das die Aussagekraft eines Wertes eine Interpretation durch den Arzt bedarf.
Das prostataspezifische Antigen ist ein Protein, das fast ausschließlich von der Prostata gebildet wird. Die Werte müssen im Verlauf und altersabhängig beurteilt werden, um Hinweise auf eine gutartige Prostatavergrößerung, eine Prostataentzündung oder einen Prostatakrebs zu erhalten. Krankhafte Gewebe scheiden eine größere Markermenge aus.
Das Tissue Polypetide Antigen kann brauchbare Informationen im Rahmen der Therapiekontrolle zur Beurteilung des Therapieverlaufs beim Blasenkrebs liefern. Falsch positive Ergebnisse kommen bei entzündlichen Erkrankungen, Schwangeren und Rauchern vor.
Bei Verdacht auf einen Hodentumor sollte bereits vor einer operativen Therapie die Bestimmung der Hodentumormarker erfolgen. Erhöhte Werte weisen auf bestimmte Tumorarten hin und nach der Operation erhöhte Werte sprechen für Absiedlungen und eine Ausbreitung des Tumors über den Hoden hinaus. Auch in der Nachbehandlung sind die Marker von Bedeutung.
