Praxiszentrum für Urologie

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Digitales Röntgen

Als Digitales Röntgen werden in der Radiologie Verfahren zum Röntgen bezeichnet, bei denen die Aufnahmen digitalisiert werden. Der große Unterschied zum Röntgenfilm ist die bessere Nachbearbeitung und die Integration in den Ablauf eines Krankenhauses oder in einer Arztpraxis.

Digitale Röntgenbilder werden wie bei einem normalen Röntgen mit einem Röntgenstrahler gemacht. Die Bilder werden meist durch einen Detektor oder durch eine Röntgenspeicherfolie digitalisiert und gespeichert. Nach der Aufnahme stehen die verschiedene Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung zur Verfügung.

Durch die digitale Nachbearbeitung kann ein Röntgenbild (fast) nicht mehr schlecht sein. Diverse Aufnahmeautomatiken sowie die Fensterung machen jedes Bild brauchbar.

Digitales Röntgen hat große Vorteile im Ablauf. Früher mußte man das Röntgenbild nach der Aufnahme entwickeln. Durch die digitale Radiologie stehen die Bilder sofort zur Verfügung. Es werden keine Boten mehr gebraucht. Es können auch keine Röntgenbilder mehr verlorengehen. Nicht zuletzt benötigen digitale Röntgenbilder weniger Strahlung, wodurch auch der Patient einer wesentlich geringeren Dosis ausgesetzt wird.

Urologische Röntgendiagnostik

Die Röntgendiagnostik der Harnorgane stützt sich auf Übersichtsaufnahmen und auf Kontrastbilder nach der Gabe strahlenundurchlässiger, flüssiger Kontrastmittel.

Das Ausscheidungsurogramm stellt nach Kontrastmittelgabe in die Vene Nieren, Nierenbecken, Harnleiter und Blase im zeitlichen Ablauf über 20 Minuten da. Durchgeführt wird diese Untersuchung bei Hinweisen auf entzündliche, tumoröse oder steinbedingte Erkrankungen und bei Missbildungen.

Das Miktionszystourethrogramm stellt nach dem Füllen der Blase mit einem Kontrastmittel über einen Katheter Veränderungen der Harnblase und der Harnröhre da.

Das Urethrogramm ist eine Darstellung der Harnröhre mit einem Kontrastmittel, das in die Öffnung der Harnröhre eingegeben wird.

Bei dem retrograden Pyelogramm wird im Rahmen einer Blasenspiegelung Kontrastmittel über einen feinen Schlauch direkt in die Harnleiter und das Nierenbecken gegeben.

Die Computertomographie (CT) präzisiert die radiologisch nachgewiesenen Befunde vor allem bei Veränderungen im Körper, die von außen auf die ableitenden Harnwege einwirken.

Die Magnetresonanztomographie (MRT) gibt bei ausgewählten Fragestellungen zusätzliche Informationen.

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